mystique fatigue

lt. der Krebsgesellschaft ist die fatigue wie folgt beschrieben:

Krebspatienten können im Laufe ihrer Erkrankung an einen Punkt völliger körperlicher, emotionaler und/oder geistiger Erschöpfung kommen. Fehlender Antrieb, anhaltende Müdigkeit und Kraftlosigkeit, die in keinem Verhältnis zu vorangegangenen körperlichen oder geistigen Anstrengungen stehen, sind durch Schlaf und Erholungsphasen nicht mehr auszugleichen. Außerdem können Konzentrationsschwäche und Gedächtnisprobleme hinzukommen.

meine fatigue besucht mich regelmäßig. das ist mir aber irgendwie erst jetzt im dritten jahr aufgefallen. während der therapie hatte ich schon mit fatigue zu kämpfen. hatte aber das gefühl, durch yoga, qi gong und viel spazieren gehen das ganze abzufangen. da mein tag mittlerweile ja mehr aus alltag, wie arbeiten, haushalt und alles was so dazu gehört besteht, schleicht sich die fatigue phasenweise ein. es ist nicht mehr ganz so viel zeit für qi gong und frischluft. und meist kurz bevor ich urlaub habe, bin ich dann unglaublich unmotiviert. müde. schlechte konzentration. schnell überlastet. körperlich schwach. meine glieder tun bei jeder bewegung weh. und ich habe einfach zu nichts lust. auch nicht auf aufstehen, oder pipigehen. oft habe ich dann das gefühl, dass mir mein freier tag, das wochenende und sogar der urlaub nichts gebracht hat. und dann ist die fatigue wieder weg. anfangs ist mir das gar nicht so bewusst aufgefallen, dass hier wohl ein muster dahinter steckt. ich dachte immer, ich bin einfach am limit. urlaubsreif. aber jetzt, da ich alles so in mein tagebuch aufgeschrieben habe, sieht es eigentlich eher so aus, als wäre es doch eine leichte form der fatigue. nach kurzer rücksprache mit meiner onko hat sie das dann auch bestätigt. sie vermutet auch, dass doch eine zum glück leichte ist.

na dann liebe fati (wie die liebe onko sie nennt), willkommen in meinem leben. du kannstn bisschen daran teilhaben, aber der großteil ist und bleibt meins 😉

4 Gedanken zu „mystique fatigue

  1. SaMaTe sagt:

    Oh wie ich das kenne!! Ich lebe damit, habe mir den Alltag so eingeteilt (und Dank Heimarbeitsplatz auch einteilen können), dass ich diese Phasen ganz gut integriert bekomme. Aber es nervt schon gewaltig, finde ich, mal mehr, mal weniger.

    Wir sind grad in Irland, mein Freund ist der Fahrer, da passiert es, dass ich in der wunderschönsten Landschaft einfach wegdöse, die Augenlider werden schwer wie Blei, ich kann mich dann kaum mehr wach halten. 20 Minuten, dann ist das vorbei.

    Damit muss ich leben. Es gibt wahrlich schlimmeres, aber menchmal nervt es sehr.

    Ich wünsche Dir und Deiner Fati, dass sie Dich nicht allzusehr nervt!
    Liebste Grüße aus Irland 🇮🇪

    • unfuckingfassbarsite sagt:

      liebste grüße zurück❣️
      meine fati ist nicht ganz so ausgeprägt. aber kann schon auch mal nervig sein… wir sind halt einfach lebenskünstler wie ich finde 🍀💪🏻
      hab noch eine wunderschöne zeit in irland 💚

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